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Das bedeutendste, heute leider durch einen Brand beschädigte Denkmal in Zahrádky ist das Schloss, das Jan von Vartenberk in den Jahren 1547-1550 errichten ließ. Wie die älteste Variante der Schlossbezeichnung - Nový Vítkovec - belegt, ersetzte das Schloss einen bisher unbekannten älteren Bau, offensichtlich eine Festung, die bereits Ende des 14. Jahrhunderts hier stand. Jan von Vartenberk ließ auch die Schlossinnenräume grundlegend herrichten. Das Schloss ging danach in das Eigentum verschiedener Angehöriger des Geschlechts der Vartenberks über. Der letzte von ihnen war Jan Jiří, der sich in den Jahren 1618-1620 aktiv am Aufstand gegen die Habsburger beteiligte. Deshalb wurde er 1622 zum Verlust des gesamten Vermögens verurteilt.
Das neue Schloss kaufte 1623 Albrecht Waldstein. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich sehr wertvolle Inneneinrichtungen, eine hervorragende Bibliothek und eine Galerie im Schloss.
Nach der Ermordung Waldsteins im Jahr 1634 in Cheb bekam zuerst seine Frau Isabella und später die einzige Tochter Maria Elisabeth das Schloss, die den höchsten Jägermeister Rudolf Kounic heiratete.
Das Herrschaftsgut Nový Zámek blieb bis zum Jahr 1897 im Besitz der Kounicer, als sie durch das Schwert ausstarben. Erwähnenswert ist sicherlich die Ehefrau von einem der Kounicer, Eleonora Voračická von Paběnic, die sich freundschaftlich mit J. Dobrovský, F. Palacký, P. J. Šafařík traf. Ihr widmete Božena Němcová auch ihr Buch Die Großmutter.
Ab 1636 war Jan Liechtenstein Eigentümer des Schlosses und nach ihm Emanuel Liechtenstein.
Gegenwärtig gehört das Schloss der Karlsuniversität, ausländische Studenten bereiteten sich hier zum Studium an unseren Schulen vor. 1992 wurde das Schloss in ein Hotel umgebaut. Im Januar 2003 brannte das Schloss jedoch aus.
Dia alten Sagen, die mit diesem Schloss verbunden sind, berichten über die Veilchenfee, die das Schloss hütet. Laut einer Prophezeiung blüht das Gut auf, wenn eine Frau es in Besitz hat. Wir wollen glauben, dass das Schloss auch nach dem zerstörerischen Brand, der es heimsuchte, wieder einmal in seiner vollen Pracht aufblühen wird.
In der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde um das Schloss ein großer Park mit einer Reihe seltener Baumarten angelegt. Der Schlosspark wurde um eine gemauerte Gloriette und um Statuen der hl. Barbara und des hl. Johannes Nepomuk bereichert, die sich ursprünglich auf der Brücke Barbořin most über den Bach Bobří potok am Ende der Waldstein-Lindenallee befanden. Diese Allee ist 300 Jahre alt und führt zu einer der ältesten Fasanerien in Böhmen. Über diese Fasanerie kann man ins Wildgehege gelangen, wo auf einem Sandsteinfelsen, genannt Žižkův vrch, in einer Höhe von 324 m die Überreste der Burg Vřísek stehen, die an der Stelle eines ehemaligen slawischen Burgwalls entstand. Das Gehege ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, hier werden Mufflons und Bezoarziegen gezüchtet.
In der Gemeinde selbst blieben zahlreiche gezimmerte Volksbauwerke erhalten, oftmals mit ausgeschnittenen ungeraden Arkaden im Erdgeschoss und mit Arkadengang in der Etage. Das Gebiet Zahrádecka wurde 1996 zur Dorfdenkmalzone erklärt.
Südöstlich von Zahrádky steht die Kirche der hl. Barbara. Der ursprüngliche Renaissancebau entstand auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes um das Jahr 1550 und wurde später im Barockstil umgebaut. Der nahe Glockenturm hat über dem Portal die Jahreszahl 1609 aufgeführt. Bei der Treppe zum Friedhof, der die Kirche umgibt, stehen die barocken Statuen des hl. Wenzel und des hl. Prokop aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts, unfern dann die Plastik des hl. Judas Thaddäus aus der gleichen Zeit. In der Kirche befindet sich ebenfalls das Grab der Kounicer. Die Kirche ist das einzige Überbleibsel des Dorfs Mnichov, das im Dreißigjährigen Krieg erlosch.
In der Straßenkurve zwischen Jestřebí und Zahrádky steht zwischen Bäumen die Statue des hl. Starosta aus dem Jahr 1705. Diese Statue ist Beispiel eines einzigartigen Kults, der aus Portugal stammt. Nach der Legende wollte ihr Vater, der portugiesische König, sie mit dem sizilianischen König verheiraten. Sie legte jedoch das Jungfrauengelübde ab und bat den Himmel um Hilfe. Gleich nachdem ihre Bitte erhört wurde, wuchs auf ihrem Gesicht ein dichter Bart, der sizilianische König zog sein Vermählungsangebot zurück und der erbitterte Vater ließ das Mädchen kreuzigen.
 

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